Die Mission bei "Re-Mission" geht über den Einsatz der oft verteufelten shooter games hinaus. Re-Mission ist ein Shooter-Spiel, bei dem die Kinder einen Nano-Roboter namens Roxxi durch fiktive Körper junger Krebspatienten navigieren können", erklärt HopeLab-CEO Pat Christen in einem aktuellen Interview mit dem Wall Street Journal. Bei der Reise durch den menschlichen Körper gehe es dann darum, schädliche Krebszellen zu identifizieren und zu bekämpfen. "Für diese Zwecke steht dem Spieler dasselbe Waffenarsenal zur Verfügung, das auch im echten Leben zur Krebsbekämpfung eingesetzt wird wie etwa Strahlung, Chemotherapie oder Antibiotika", erläutert Christen.
Sinn der Übung ist es nämlich, die krebskranken Kinder in Form eines spielerischen Zugangs über das eigene Gebrechen und die entsprechenden Therapieansätze aufzuklären und auf diese Weise die Unsicherheit und Angst zu reduzieren, die sie zumeist in Bezug auf ihre schwere Krankheit aufweisen. Ein weiterer Vorteil der neuartigen Game-Therapie sei zudem die Möglichkeit, sich durch den Spielspaß von der eigenen Situation abzulenken und durch das erfolgreiche Bekämpfen des virtuellen Krebses wieder neuen Mut für den Kampf im echten Leben zu schöpfen, betont Christen.