Bei der laufenden hitzigen Diskussion um ein verbot von Gewalt-Videospielen anlässlich des jüngsten Amoklaufes in Deutschland vergisst man fast auf die harmlosen Spiele, die jedoch ebenso viele begeisterte Anhänger, auch viele Frauen, haben.
Beispiel mobile games: Von der Startphase
des Game Boy abgesehen, blieb das mobile Videospiel lange Zeit eine fast
exklusive Domäne für Jugendliche. Mit der Neuentwicklung des Nintendo DS im
Jahre 2005 sollte sich dies grundlegend ändern.
Unter Satoru Iwata, seit 2002
Präsident von Nintendo, richtete das Unternehmen seine Strategie auf die
Neuformierung und Erweiterung des Videospielmarktes aus. Über die
traditionellen Gamer sollten nun auch Frauen und Erwachsene für den
Freizeitspaß des Computerspielzeitalters begeistert werden.
Diese
Strategie ist mittlerweile voll aufgegangen. Hatten Videospiele vor dem
Jahr
2000 noch einen Frauenanteil von lediglich drei bis fünf Prozent,
erreicht Nintendo DS heute eine
Frauenquote von bis zu 50 Prozent.
Dies sei
laut Nintendo auch zu einem großen Teil auf das entsprechende
Spieleangebot zurück zu führen, das sich zunehmend in Richtung
familientauglicher Unterhaltung entwickelt habe!
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